Nachdem der Versuch des abwechselnden Schreibens kläglich gescheitert ist, gibt es nun dann letztendlich doch noch die Fortsetzung unserer Australieneinträge… Bald sind wir ja wieder in Bolivien vereint, da sollen dann auch neueste Nachrichten aus Südamerika folgen
Nach einer sehr kurzen Nacht machten wir uns mit 4 Jeeps auf dem zur Insel. Wir fuhren bis zum Hafen und nahmen dann die Fähre, die uns in die „Wildnis“ bringen sollte. Angekommen in Fraser Island ging es direkt mit den rumpligen Wegen, die uns die nächsten 3 Tage begleiten sollten, los. Unser Irisches Truppenmitglied traute es sich als erstes unser Gefährt durch den Dschungel zu fahren (wenn man das Fahren nennen kann
) und brachte uns heil bis zum ersten Stopp: Mittagessen mitten im Wald. Willi traute sich als Zweiter ans Steuer, denn wir 4 Mädels waren etwas eingeschüchtert von den „Straßen“. Aber irgendwann endete die Dschungeletappe und zu unserer Erleichterung fuhren wir gemütlich den Strand entlang. Um die Beine wieder mal zu betätigen, parkten wir die Autos am Strand und machten eine kurze Wanderung durch wunderschöne Dünen und landeten an einem smaragdgrünen See (Lake Wabby), der sich letztendlich als eiskalt erwies. Beim zurücklaufen hatten wir eine nette Begegnung mit einer Schlange. Andrea wäre fast Barfuß auf sie getreten, wenn sie sich nicht eine Sekunde von Ihrem Gespräch hätte ablenken lassen und auf den Boden geschaut hätte. Begeistert machten wir Fotos, um dann im Nachhinein von unseren Guide zu erfahren, dass es sich um eine hochgiftige Schlange handelte (ups!). Genug Abenteuer für einen Tag, dachten wir uns alle und fuhren zu unserem Camp. Wir kochten, aßen und tranken (unsere „Fast Zimmerkameraden“ vom Tag davor beschäftigten sich hauptsächlich mit dem Dritten
) und saßen dann am Lagerfeuer umgeben von Dingos und begleitet von Didgeridoos Musik.
Am nächsten Tag ging es dann früh morgens wieder los, was unserem irischen Kumpanen doch zu schaffen machte, da er sich für einen Abend, den anderen Trinkwütigen angeschlossen hatte. Soviel sei gesagt: Am Ende des Abends war er einer von „7 naked man on the Table“.
Wir fuhren also erst einmal gemächlich Strand entlang, stoppten um uns ein paar Quallen anzuschauen (und anzufassen!!) und Formationen von rotem Sandstein zu besichtigen, fuhren weiter Richtung „Champagne Pools“, um wie es sich für so eine Tour natürlich gehört, irgendwann mit einem Auto stecken zu bleiben. Ganz die Profis, blieben WIR nicht stecken, sondern unser GUIDE
und zwar 2 mal!!! Und wir spielten die Helden und zogen sie natürlich raus!
Angekommen in den Champagner Pools, waren wir alle nur begeistern von diesem Strand, mit seinen Steinformationen, Wellen, grüne Klippen…die Fotos sagen alles! Dann liefen wir zu einem Aussichtpunkt des Indian Heads, um dort NATÜRLICH Wale und Riesenrochen zu beobachten! Beim Zurückfahren mussten wir dann ein paar Stunden am Strand liegen und warten (wir Armen!), da die Flut die Weiterfahrt am Strand verhinderte. Als es so weit war, machten wir uns auf den Weg zurück zum Camp und besichtigten auf dem Weg das Skelett eines Schiffswracks.
Am dritten und letzten Tag trauten sich endlich zwei der Mädels zu fahren, Andrea und die Irin. Unser Ziel war „Lake McKenzie“, ein wunderschöner See mit weißen Sandstrand und unglaublich klarem Wasser. Leider spielte das Wetter nicht mit und wir kamen nicht bis zum See durch, weshalb wir entschlossen zu einem anderen See zu fahren (Lake Garawongera) der sich ähnlich schön in die Landschaft schmiegte. Es war unser letzter Stopp, bevor wir wieder Richtung Festland fuhren. Auf der Fähre gingen wir die drei Tage noch einmal begeistert durch und alberten um die Zeit tot zu schlagen rum, wobei sich Willi entschloss, unser Lieblings- Musik- Video (siehe Post vom 08.05.2010) zu Ehren…(siehe Foto
).












