Der Flug… oder besser die Flüge

27 08 2008

Wie ja bereits angedeutet hatten wir eine lange Anreise mit einigen Komplikationen vor uns…..

Klar den Frankfurter Flughafen kennen wir wie unsere Westentasche und das obligatorische Warteschlangenabgesitze haben wir auch über uns ergehen lassen, aber schon beim Check- In wurde uns klar, dass mit unserem Flug nichts klar war….

Es hieß, eure Sachen schicken wir bis Asunción dort müsst ihr euch um das neue Ticket kümmern… wie wir das da in 50 minuten machen sollten und ob das tatsächlich alles so läuft… keine Ahnung

Dann der GROßE Flug bis Sao Paulo… der, Dank der unglaublich großen Beinfreiheit und einiger Spielfilme, Serien und Musikalben (sogar FooFighters) auf dem sitzeigenen Fernseher, durchaus angenehm war…

Dort angekommen, sprachen wir erst einmal mit einer südamerikanischen TAM- Angestellten die mit genau der selben Aussgangssituation wie alle anderen vorher auch (TAM in Deutschland und blödes Reisebüro), anscheindend gar keine Probleme hatte, uns alles zu reservieren und auch die Gepäckdetails abzuklären und das obwohl in Sao Paulo wohl gemerkt portugiesisch gesprochen wird, was wir beide gar nicht verstehen… liebes Deutschland, dass sah bei ihr ganz einfach aus!!!

Diese schnelle Problemlösung hatte also beruhigende Wirkung auf uns und wir konnten uns ganz auf den Fluhafen konzentrieren…leider….denn der hatte nicht ganz soviel zu bieten…erst recht nicht um dort 8 Stunden auszuhalten… Es gab zwar mehrere Duty Frees, die aber alle das selbe angeboten haben, was wir auch genauestens überprüft haben ;) und genau 2 Essensmöglichkeiten wovon eine auch tatsächlich ein vegetarisches Baguette angeboten hat… Wie großartig das dortige Unterhaltungsangebot ausfällt belegen auch unsere verzweifelten Versuche der Abwechslung im Bilderformat…

Nach 8 Stunden brütender Langeweile wurden wir jedoch erhört und verließen Sao Paulo in Richtung Asuncion mit Tankstop in Ciudad del Este…

In Cuidad del Este stellten wir freudig erregt fest, dass wir beireits in Asuncion hätten angekommen sein müssen… ob das wohl mit dem Weiterflug klappt ?… Der Pilot jedenfalls meinte per Durchsage, dass wir uns da keine Sorgen machen bräuchten… in Asuncion war uns dann auch klar warum… Die Größe des Flughafens ist in etwa mit der eines Kaninchenbaus vergleichbar… 2 Geschäfte ein Café und fertig… ein toller Aufenthalt kündigte sich an, denn der Anschlussflug sollte circa 3 Stunden Verpätung haben… auf die Frage ob wir denn unseren Anschlussflug nach Cochabamba erreichen würden, antwortete die Angestellte bereits ganz automatisch: “nein sie werden in Santa Cruz übernachten müssen”…wie oft sie diesen Satz wohl schon sagen durfte…wir werden es nie erfahren….

In Santa Cruz wurden wir, nach stundenlangem Warten an der Grenzabfertigung (organisiert euch besser ihr Deppen, jetz kann ichs ja sagen ;) ), quer durch die Stadt in 3 wackeligen Bussen, auf deren Dach das Gepäck der Reisenden ruhte (ja es war tatsächlich angekommen), zu einem 5 Sterne Hotel gekarrt… Dort stellte sich leider raus, dass die Fluglinie zu wenige Reisende angekündigt hatte, weßhalb wir uns schon auf eine Übernachtung auf einem Sofa im Foyer eingerichtet hatten… doch dann, siehe da, machte der Rezeptionist uns noch die Suite klar…vielen Dank nochmal… also immerhin 3,5 Stunden ein Bett…morgens dann der selbe Rückweg und das letzte Stück Flug…

Flughafen Cochabamba… Eltern winken… Gepäck kommt und kommt nicht… dann doch… Eltern fallen um den Hals… Schwesterchen dann auch… und zum Schluss fallen alle noch einmal… und zwar über die Geschenke her… vor allem über die Süßigkeiten…:)

Schön, dass sie sich / wir uns endlich wieder haben…..








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