Nach der luftig kühlen Bank- Nacht hatten wir dann eine längere Fahrt nach Mount Gambier vor uns. Wir hatten von einem alten friedlichen Vulkan gehört, der mittlerweile ein See soll (und kein Ascheauspupser, wie andere die in Europa Ärger verursachen)…
Vorher wollten wir aber natürlich noch die 12 Apostels anschaun, die wir am Vortag nicht geschafft hatten. Irgendwie fanden wir den Aussichtspunkt nicht auf anhieb, aber bei der Suche stießen wir auf 2 weitere schöne Strände/ Buchten. Da wir dann letztendlich aber auch die Apostels gefunden haben, sahen wir im Endeffekt die folgenden 3 Küstenabschnitte:
- Gibson Steps – Man läuft viele Stufen bis zum Strand und der ist wirklich unvergleichlich… ein Muschelparadies… yippiehh endlich Mitbringsel gefunden
- Loch Ard Gorge (wie auch immer man das ausspricht) – eine Bucht in der man den Rest seines Lebens verbringen will wären da nicht die wandelnden Geister des versunkenen Schiffes aus dem Jahre 1878… im übrigen überlebten 2 Passagiere damals und retteten sich in die Bucht… da die beiden jung und hübsch waren versuchten die Zeitungen damals daraus eine Titanic Lovestory zu machen… aber Sie erklärte “kein Interesse”…
- Twelve Apostels – sollten eigentlich aus 12 Sandsteingebilden im Meer bestehen… waren aber irgendwie nur 8!… die Sandsteinformationen brechen nähmlich leider durch Erosionen immer mehr weg… genau wie Akkulaufzeiten unsere Kameras. Das schlechte am Wild Campen ist nähmlich das man nirgendwo Strom herbekommt! Genau bei der Hauptattraktion hatte wir beide keinen Akku mehr auf unseren Kameras. Haben aber für euch ein Foto mit Willis Handy gemacht (endschuldigt daher die Bildqualität…)
Dann machten wir uns auf die 2,5 Stunden fahrt nach Mount Gambier was wohlgemerkt im nächsten Bundesstaat South Australia liegt. Auf dem Weg dahin machten eine kurze Pause im Paradies. – CHEESEWORLD – Eine riesen Käse-/ Milchfabrik in Warrnambool. Hier gabs Käseverkostung, selbstgemachtes Eis und ein kleines Museum.
Zu Mount Gambier gibts eigentlich nur 2 Sachen zu sagen: es gibt hier einen verdammt unfassbar irre blauen See (im Vulkan) der verdienter Maßen “Blue Lake” heißt und – man höre und staune – freie Campingplätze. Wir sollten also in unserer letzten Nacht auf einem richtigen Campingplatz schlafen.
Der letzte Tag begann regnerisch, aber wir wollten ja eigentlich nur die 7 Stunden zurück nach Melbourne fahren. Auf dem Weg dahin machten wir aber wieder 3 kleine Zwischenstops. Der erste wieder mal in “Cheeseworld”, der zweite bei ein paar netten Emus und der dritte dann im 2 höchsten Baumwipfelpfad der Welt im Ottways National Park”, also wieder im Regenwald Autraliens… aber auch diesmal gabs keine Schlangen
… dafür aber einen Monsterturm mit 45m der relativ stark mit dem Wind wankte… also nichts für Höhenängstler… wa, Frau Wendt…
Am Ende kamen wir müde aber sehr sehr glüchlich in Melbourne an… denn die Fahrt war schön und endlich konnten wir wieder in richtigen Betten schlafen…
































