Sevilla April 2009

26 02 2010

… jaja wir wissen es ja… es ist schon fast ein Jahr her… wir haben aber ein paar sehr stressige Monate hinter uns… sind einfach nicht dazu gekommen hier etwas über Sevilla zu hinterlassen… sorrrrryyyy…

Also, Mitte April wollten wir dem immer noch kalten Deutschland entfliehen und packten unsere Sachen ein um in Richtung Süden nach Sevilla zu Stephan (Kumpel von Willi) zu fliegen. Kaum waren wir angekommen wussten wir, wir hatten alles richtig gemacht, es war schön heiß. Einziger Fehler: Wir hatten uns nicht schon im Flugzeug umgezogen (*Schwitz*). So trafen wir dann dick in unsere Klamotten eingepackt auf den uns in kurzer Hose, Schlappen und Sonnenbrille abholenden Stephan.

Nachdem wir unsere Sachen bei Stephan in der Wohnung abgelegt und uns natürlich umgezogen hatten, führte uns Stephan durch die extrem engen Gassen von Sevilla auf der Suche nach einen Cafe wo man dem Ruf nach super Churros (frittierte Teigwahre, die man eingetunkt in heißer Schokolade isst, sehr lecker…und das mit dem guten Ruf des Cafes stimmt auch, haben es am letzten Tag unserer Reise Überprüft ;) ) essen kann. Das Problem ist, das Sevillas Gassen, wie ein Labyrinth sind und Stephan wusste nicht mehr genau wo das Cafe war. Wir verirrten uns durch die kleinen Straßen und es war…… wunderbar!!! Die beste Art und Weise Sevilla kennen zu lernen ist sich in der Stadt zu verlieren! ;) Wir endeckten eine magische Architektur, tolle Plätze und Kirchen. Wir erlebten sogar wie ein Gruppe Männer für die nächste Prozession trainierten. Die Männer tragen ja in Spanien während den Prozessionen riesige Holzgerüste. Auf diese Stehen dann immer christliche Figuren. Beim Training hatte sie aber anstatt dieser Figuren Sandsäcke, die ein ähnliches Gewicht haben. Abends gingen wir noch Tapas essen, in einen Restaurant um die Ecke der Wohnung, das wirklich lecker war und gar nicht teuer :P Dann vielen wir todmüde ins Bett.

Am zweiten Tag nahm uns Stephan zur berühmten Plaza de España (Als Sevilla 1929 die Iberoamerikanische Ausstellung veranstaltete, wurden viele Gebäude für die Ausstellung im Maria Luisa Park errichtet, unter diesen die Plaza de España à Zitat Wikipedia :P ) Toller Platz um Fotos zu machen!! (Zitat Andrea) Dann liefen wir durch diese „Anlage“ mit dem anderen verschiedenen Gebäude der Iberoamerikanischen Ausstellung. Die Gebäude sind verteilt auf einem riesigen Park  und es war sehr entspannend  und gemütlich unter den Bäumen zu laufen, besonders weil es sehr, sehr aber sehr warm war. Irgendwann bekamen wir auch Hunger, also trafen wir uns mit Lisa (Stephans Freundin) und gingen was essen in einem wirklich einzigartiges Restaurant (wenn man das so nennen kann). Das „Restaurant“ war mal ein Altes türkisches Bad, also war die Fläche wo man essen konnte (und wo normalerweise die Tische stehen würden) bunt geflieste Stufen. Es war wirklich toll! Am Nachmittag zogen wir alleine weiter, liefen zum Fluss und endeckten die Ecke der Stadt wo die ganzen Alternativ/Hippie Läden sind (Tut mir Leid die Rekonstruktion der Reise fällt uns doch etwas schwer…wir wissen nicht mehr wie der Stadtviertel heißt!) Da machten wir auch ein paar Fotos von sehr coolen Graffitis (siehe Fotos unten). Unser wundervoller Tag endete mit einer Flamenco – Vorstellung!

Am letzten Tag unserer Reise endschlossen wir uns die touristischen Attraktionen der Stadt anzuschauen. Wir gingen als erstes zum „Archivo general de Indias“ Hier werden alle Papiere im Bezug zur Eroberung und zum Handeln mit den Kolonien aufbewahrt.  Besonders für Andrea war das sehr interessant, denn Peru war bekannterweise eine der wichtigsten Kolonien von Spanien. Danach gingen wir zur Kathedrale. Eine unglaubliche Kathedrale!(wie so oft in Spanien!) Wir endschieden sogar, trotz Hitze, auf den Turm der Kirche zu laufen. Das hochlaufen war anstrengend…Treppen und Treppen und noch mehr Treppen und ein wahnsinniger Gegenverkehr, aber es lohnt sich, denn man hatte von oben eine richtig tolle Sicht über die ganze Stadt! Das Letzte in unser Programm war der „Alcazár“, ein Maurischer Palast der umgeben ist von Gärten. Dieser Palast war atemberaubend! Ihr werden die Fotos ja sehen! Und am Ende nach so viel Kultur hatten wir unseren Spaß im Irrgarten des Palasts ;) Wauchickewauwau… :P

Am Tag unserer Abreise machten wir morgens noch etwas Shopping (unser Flug ging Mittags) und vergewisserten uns, dass die Churros in dem Cafe das wir am ersten Tag nicht gefunden hatten, wirklich gut waren.

Jaaaaa wir haben es geschafft!!! Wir haben den Sevilla Eintrag geschrieben!!! Wir können euch ab jetzt mit Bildern und Geschichten aus Down Under nerven!

P.S.: Danke Stephan! Du warst ein toller Gastgeber, wir hatte wirklich ein Paar tolle Tage in Sevilla!








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