Am Tag Nummer 6 unserer Reise wollten wir vor allem eines: Tiere sehen. Deswegen fuhren wir zum “Billabong Sanctuary”, also eine Art Zoo der um einen Billabong (ein Wasserloch) angelegt wurde. Auf dem Weg dahin luden wir das Auto noch voll mit leckerem frischem Essen zum Grillen… eine wundervolle Ablenkung vom Dosenfutter
(besonders der Fisch war köstlich… es gab sogar Hai). Nachdem wir also im Sanctuary unser Barbi (Australisch für Barbeque) hatten, schauten wir uns die Tiere an:
- das Wasserloch voller Schildkröten
- viele hungrige Krokodile
- süße und liebe Dingos (die sind aber normalerweise nicht ganz so nett… sie gehören ja immerhin zur Familie der Wölfe)
- und natürlich gabs hier den sexy Kasuare (so wird er richtig geschrieben!)
Das besondere war, dass man viele Tiere anfassen durfte, wie z.B. eine Monster- Würgeschlange, ein Baby- Krokodil oder einen Wombat (unglaublich süüüß… fast zum anbeißen)
Auch in dieser Nacht mussten wir uns wieder auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit machen, wobei diese sich als besonders seltsam herausstellen sollte. Wir hielten zunächst an einem semi- legalen Plätzchen (ein öffentlicher Park) und aßer erst mal Abendbrot an einer “wunderschönen” und erleuchteten Laterne
. Komischer Weise fuhren diverse Fahrzeuge immer wieder in den Park hinein um nach circa einer halben Stunde wieder hinaus zu fahren. Nach einer Weile bemerkten wir, dass ein Auto das häufiger machte. Wir liefen ein wenig tiefer in den Park und fanden das Auto samt Fahrer mit ausgeschaltetem Licht in Büschen versteckt. SELTSAM. Wir ersannen verschiedene Theorien über den Fahrer: Mörder, Drogendealer, Liebhaber oder Ranger musste er sein. Als dann auch noch 3 Autos hintereinander auf ein Stück Rasen fuhren, um dort wie verrückt im Kreis alles umzupflügen und dabei Lichthupen zu machen wurde es uns zu bunt und wir suchten uns einen anderen Platz. Der war wieder legal und sehr gut ausgestattet, aber auch hier gab es wieder sehr seltsame Menschen zu bestaunen.
Eine Gruppe Kids (ca. 12 bis 15 Jahre alt) versuchten einen total zugedröhnten Kollegen zu bändigen (er schrie und schlug um sich). Aber auch sie gingen dabei ganz schön rabiat zu Werke. Als wir nachschauten was da los war, schrien sie ( ca. 1,20m groß) uns und 2 Franzosen (ca. 2m groß) an: ” Was guckst du, ich schlag dir gleich die Birne ein!” Dann kam anscheinend die Oma eines der Kids um es von der kleinen Party abzuholen, sie blieb aber brav im Auto sitzen ohne einzuschreiten. Erst als der Vater des Schreihalses eintraf kehrte endlich Ruhe ein. Ein schöner Einblick in das Leben der Country- Side Australiens
Gott sei Dank wurde es dann etwas stiller, denn am nächsten Tagmussten wir wieder Fahren, Fahren und Fahren. Von unserem Zielort Airlie Beach sollte nämlich einen Tag später unsere Segeltour starten. Dort angekommen, genossen wir den Tag am Strand/ am Pool direkt am Strand… Wegen den bösen Quallen darf man hier manchmal nämlich nicht in Meer.





















