Kaum hatten wir also am Mittwoch unsere Arbeit abgegeben, begaben wir uns auch schon am Freitag auf unserern ersten mehrtägigen Trip. Da Jochen (Andreas Papa) aufgrund seiner Arbeit viel durch Bolivien fahren muss, sind einfach mal zu ihm ins Auto gesprungen, um mit nach Toro Toro zu kommen. Nach einer mehrstündigen Achterbahnfahrt… man kribbelt dieses ständige hoch und runter im Bauch!… über mehrere Bergpässe, hätten uns fast ein paar Bauarbeiter kurz vor dem Ziel aufgehalten. Sie liessen uns nachdem Jochen gezetert und schliesslich doch gezahlt hatte aber doch passieren.
Toro Toro ist ein verschlafenes Nest inmitten von gigantischen Bergen. Wo man aber überraschender Weise ein schönes Hotel mit einem italienischen Koch (mmmh lecker) vorfindet. Was Toro Toro einzigartig macht sind neben der unglaublichen Berglandschaft (siehe Einführungsbild des Blogs) die zahlreichen Dinosaurierfussspuren (Tatzen-, Krallen-, Pfotenspuren oder wie auch immer das bei Dinosauriern heisst
). Die Spuren deuten auf 6 verschiedene Dino’s hin, wovon 3 Fleischfresser, wie Jochen und Isabell (Andreas Schwester war also auch dabei! ) und 3 Pflanzenfresser, wie Andrea und Willi, waren. Ja sogar unter den Dinosauriern gab es Vegetarier. Und dann, man sehe und staune, unterscheiden sich ihre Spuren darin, dass die der Fleischfresser klein und spitz aussehen und der Vegetarier gross und mächtig sind
. Gott sei Dank, wird dieses touristische Potenzial fast nicht angerührt, was bedeutet, dass wir einen Führer und die Spuren ganz für uns allein hatten.
Am zweiten Tag wurden wir dann durch Jochens Projektgebiet geführt. Diese bergige Felsenlandschaft ist einfach unbeschreiblich, weswegen ihr euch jetzt einfach die Bilder anschauen solltet.
Das letzte Bild zeigt eine weitere kleine witzige südamerikanische Anektdote. Auf dem Weg nach Hause wurden wir beim vorsichtigen Umfahren einer steilen Kurve von einer kleinen Gruppe Menschen, die auf dem Rückweg von einem Fest in einem sehr angeheitertem Zustand mitten auf der Landstrasse im Kreis tanzten, überrascht. Nachdem sie auch ein paar mal um das Auto getanzt waren, boten sie uns sogar ein bisschen Chicha an, ein aus Mais gebrautes bierähnliches Getränk. Als wir dann höflich verneinten liessen sie uns weiterfahren.
In den nächsten Einträgen werden wir von unseren Auto- und Bootsfahrten von Cochabamba bis Lima über La Paz, Copacabana, Isla del Sol, Puno, Arequipa und Nazca berichten.
P.S.: Es tut uns wirklich leid das wir die Bilder nicht kleiner machen können, dass liegt daran, dass wir gerade unterwegs sind und in den öffentlichen Internetcafes leider nicht gerade die aktuellste Bildbearbeitungssoftware vorhanden ist
…sobald wir die Möglichkeit haben machen wir dass.
P.S.S.: auf spanischen Tastaturen gibt es kein sz ….








