Salar de Uyuni

13 10 2008

Zurück in Cochabamba schlug Jochen vor, noch eine kleine Tour durch Bolivien zu machen. Da Jochen ja sowieso am Tag der deutschen Einheit frei hatte… haha die Vorteile eines Deutschen im Ausland… fuhren an diesem verlängertem Wochenende zusammen mit Isa richtung Uyuni los. Die Fahrt war trotz der malerischen Landschaft, aufgrund der schlechten Straßen und der Fahrtdauer von einem ganzen Tag äußerst Anstrengend. Ziel war das kleine Dörfchen Uyuni, was aber aufgrund des Tourismus derzeit voll und ganz aufblüht (Zitat Jochen: “Vor 12 Jahren gabs hier nichts…”). Was hat dieses Dörfchen mitten im Nichts denn nun zu bieten fragt ihr euch? Ganz einfach: es liegt direkt am Salar de Uyuni, der mit 12000 m² größte Salzsee der Welt. Auch er wird wie der Titicaca- See auf einer Höhe von mehr als 3000m von riesigen Bergen umschlossen. Zu weiteren Infos bitte hier entlang. Ansonsten sagen die Bilder alles.

Auf dem Weg nach Uyuni konnten wir bereits nicht der Versuchung wiederstehen und machten kurz bevor wir dort ankamen einen kleinen Abstecher auf den See. Da standen wir also mit offenen Kinnladen umhüllt weißer Weite (nein wir waren nicht tot…). Und natürlich haben wir auch getestet, ob es sich wirklich um Salz handelt… mit Tomaten :) . Dann rasten wir noch eine Runde über den See, der in Trockenzeit keine Wasser mit sich führt und standen plötzlich vor einem Salzhotel… ja ganz richtig, es war koplett aus Salzblöcken gebaut (es sah leider etwas heruntergekommen und sehr sehr kalt aus) …

Danach suchten wir uns im Dörfchen ein Hotel und das “Magic Hotel” entpuppte sich tatsächlich als magisch. Von vorn sah man nur ein Geschoss und drei Obergeschosse die im Bau waren. Wenn man aber erst mal drin war, merkte man das es vor allem in die Tiefe seine wahre Pracht entfaltete. Und da nur 2 Doppelzimmer übrig waren bekamen Andrea und Willi doch tatsächlich die Hochzeitssuite :) … ihr könnt euch das Zimmer ja vorstellen, richtig prachvoll und riesig Groß. Nur das Liht fehlte die erste Stunde, aber dann gleich im ganzen Hotel…

Am nächsten Tag machten wir dann die große Salzseetour. Wir fuhren circa 75 Kilometer mit Kompass und Vertrauen in Jochen, da hier eine Orientierung schwierig ist… überall nur weiß… mit hundert Sachen über den Salar auf die Insel Incahuasi zu. Auf dieser Insel wächst etwas… jetzt ratet doch mal was… die Antwort liegt ja quasi auf der Hand: logisch es sind 10m hohe und mehr als 1000 Jahre alte Kakteen… was für ein sonderbares Bild mitten in diesem weißen nichts… Nachdem wir die Insel zu Fuß erkundet hatten fuhren wir dann wieder über den Salar aber diesmal in Richtung des Vulkans Tunupa. Die Fahrt dahin war sehr amüsant, da Jochen uns alle die Legenden die diesen weiblichen und anscheinend sehr erotischen Vulkan umringen erzählte.

Und am Rande des Salzsees, am Fuße von Tunupa, begann eine ganz neue Fahrt in Richtung Oruro, die Stadt wo Andrea eingeschult wurde und 6 Jahre lebte… to be continued…








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