Whitsundays to Frasier Island | Tage 11 & 12

2 09 2010

Unser nächster Tourstop sollte Frasier Island sein, was für uns wieder einmal eine sehr lange Fahrt bedeutete! Unterwegs schliefen wir an einem Plätzchen was sich am nächsten Morgen als sehr Vogelreich herausstellen sollte. Hierzu sollte angemerkt werden, dass Standartvögel in Australien weder Spatzen noch Tauben sondern meist bunte Papageien oder Kookabooras sind. Sehr hübsch zu beobachten während des Frühstücks.

Außerdem verbrachten wir noch eine Nacht an einer Tankstelle. Wir fanden keinen geeigneten Schlafplatz und die Frau in der Tankstelle zeigte uns mit Hilfe der Überwachungskameras wo wir am besten unser Zelt aufbauen sollten. Zu dieser Nacht gibt es noch eine Sache zu sagen: Es war KALT! Die erste Arschkalte Nacht unseres Trips!!!

Am folgenden Morgen ging es dann ganz früh raus. In der Nähe vom sogenannten Rainbow Beach kommen nämlich jeden Morgen ein paar wilde Delphine an den Strand und lassen sich per Hand füttern. Und da dieses Vergnügen sogar als kostenlos beworben wurde mussten wir einfach da hin. Kaum angekommen, stellten wir fest, dass das Fütern tatsächlich kostenlos war, man aber den Fisch zum Füttern teuer bezahlen musste :( Aber angeschaut haben wir uns das ganze natürlich trotzdem.

Nach 2-3 Stunden am Strand luden wir Marina und Sule in Rainbow Beach ab, von wo aus sie ihren Trip nach Frasier Island starteten und fuhren zu dritt zu unserem Startort für die Tour, Hervey Bay.

P.S.: Endlich sind auch die Bilder unserer Unterwasserkamera entwickelt, die wir mit auf den Whitsundays hatten. Die Fotos wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.





Whitsundays | Tage 8,9 & 10

27 08 2010

Die Nacht vor unserem großem Bootstrip war auch wieder recht “ungemütlich”. Zunächst fanden wir den ksotenlosen eigentlich ausgeschilderten Schlaf-/ Rastplatz nicht und dann klpfte auch noch jemand mitten in der Nacht an das Van- Fenster. Ein Sicherheitsmann teilte uns mit, dass man an dem Platz an dem wir uns niedergelassen hatten nicht schlafen darf. Er schilderte uns aber netterweise den Weg zum richtigen Platz und kassierte nicht einmal die eigentlich fällige Strafe für unerlaubtes Campen.

Trotz der dadurch entstehenden nächtlichen Fahrt, waren wir am nächsten Morgen Top Fit, ungeduldig und aufgeregt… alles wegen unseres Segelturns. Wir hatten einen 3 Tage/ 2 Nächte Bootstrip an den Whitsunday Islands im Pazifischen Ozean gebucht. Den Katamaran enterten wir aber wieder nur zu dritt, denn Marina und Sule hatten ein anderes Boot gechartert.

Um unsere Mägen erst mal richtig auf die Probe zu stellen fuhr die aus zwei 20 jährigen bestehende Crew direkt in einen Regenguss mit ordentlich Wellengang. Das schöne daran war der nahezu unglaubliche Regenbogen, der von Ende zu Ende komplett über das Meer gespannt war. Wir ankerten am Ende des Tages dann auch in einer relativ ruhigen Bucht mit wenig Seegang.

Und dann begann DIE PARTY… Denn unsere 20 Mitreisenden/ -schiffenden verwandelten unser Boot “Toongarra” in ein Partyschiff! Wir mit unserer Camper- Krankheit (9 Uhr Abends ins Bettchen und 6 Uhr morgens aufstehen) waren etwas in unserem Rhytmus gestört… Andrea war am nächsten Morgen dennoch pünktlich zum Sonnenaufgang wach um euch ein paar schöne Fotos zu schießen ;)

Nach dem ordentlichen Frühstück haben wir dann Whitehaven Beach, einen Top 5 Strand der Welt (er ist aber der weißeste!) aufgesogen… also staunen und planschen… nur Vorsicht: Rochen! Die Bilder sollten aber für sich sprechen :) Neben dem relaxten Fahren mit dem Bötchen gingen wir an dem Tag noch zwei mal Schnorchel. Einmal überwiegte die Fischpracht und das andere mal begeisterte uns das Great Barrier Reef besonders. Natürlich legten wir hierzu sexy Wetsuits an!

Als dann am Abend noch die Sonne wundervoll im Meer verglühte, schwammen plötzlich auch noch ein paar Delphine neben dem Boot her… waren wir hier in einer Hollywood Schnulze? Außerdem warf unser Captain dann noch ein Stück Schinken in die Luft, was sich ein vorbeifliegender Adler im Flug schnappte.

Der letzte Schnorchelgang am nächsten Morgen war dann noch das HIGHLIGHT. Andrea entdeckte beim runterschauen eine riesen Schildkröte und wir schwammen mir ihr durchs Meer. Und nach all diesen fantastischen Erlebnissen fuhren wir glückselig wieder zurück nach Airlie Beach. Toll!!!








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